Die Ausweisnummer

Jeder von uns kennt sie – die Ausweisnummer auf dem deutschen Personalausweis. Auf dem alten und noch immer gängigen Personalausweis befindet sich die Nummer auf der Vorderseite, oben rechts und auf der Rückseite unten links. Diese Nummer dient der eindeutigen Identifizierung eines Ausweises der betreffenden Person und ist eine fortlaufende Nummer auf dem deutschen Personalausweis.

So wird die Ausweisnummer zur Seriennummer, die aus verschiedenen Positionen besteht, wovon die ersten vier die Behördenkennzahl (BKZ) darstellt. Diesem schließt sich eine fünfstellige Ausweisnummer an, gefolgt von einer Prüfnummer und dem Buchstaben “D” für die Staatsbürgerschaft. Geburtsdatum und Prüfziffer folgen nach zwei Leerzeichen, nach einem weiteren Leerzeichen das Ablaufdatum und nach einer weiteren Prüfziffer und sieben Leerzeichen noch mal eine Prüfziffer aus den gesamten Ziffern. Auf dem neuen Personalausweis befindet sich die neunstellige Nummer oben rechts und ebenfalls auf der Rückseite mit einer zehnstelligen Prüfnummer daneben.

Beim 'neuen' Personalausweis findet sich die Ausweisnummer auf der Rückseite.

Beim ‘neuen’ Personalausweis findet sich die Ausweisnummer auf der Rückseite.

Es gibt sogenannte Sicherheits- bzw. Polizei- und Ordnungsgesetze der einzelnen Länder und unter bestimmten Umständen, beispielsweise in Zusammenhang mit einer Straftat, darf die Identität, mittels des Personalausweises, der Person festgestellt werden. Die Ausweisnummer wird hierfür benötigt. Auch müssen wir diese Ausweisnummer bekannt geben, wenn wir zum Beispiel einen Flug oder eine Bahnreise buchen. Seit dem 01.11.2010 gibt es eine Neufassung des Personalausweisrechts, das auch den elektronischen Ausweis betrifft. Hier wird auch das Thema Lesegerät Personalausweis interessant, da es einige unterstützende Funktionen zum Online Personalausweis bietet.

Der Personalausweis ist praktisch ein Dokument für alle Bürger der Bundesrepublik Deutschland, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. 1938 gab es schon eine Ausweisnummer, die auf den damaligen “Kennkarten”, auch bekannt als “allgemeine polizeiliche Inlandsausweise”, vermerkt waren. Dies waren die direkten Vorgänger der heutigen Personalausweise. Die Ausweispflicht bestand zu der Zeit mehr für bestimmte Gruppen und wurde dann mit Beginn des zweiten Weltkrieges für alle Bürger und Bürgerinnen zur Pflicht. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gab es dann nach der Buchform des Personalausweises die laminierte Kunststoffkarte im ID-2-Format.

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